Seit 1979 tummelt sich Bayer 04 Leverkusen ununterbrochen in der deutschen Bundesliga. Die “Werkself” gehört heutzutage zu den Spitzenteams der höchsten Spielklasse.
Aktuelle Situation
Nach der letzten Vizemeisterschaft im Jahr 2011 kämpft Bayer Leverkusen ein bisschen um den Anschluss an die Topriege der Bundesliga. In der Saison 2011/12 mussten sich die Spieler Dortmund, Bayern München, dem Schalke 04 sowie Borussia Mönchengladbach geschlagen geben – lediglich den Europa League Platz 5 konnte man am Ende sichern.
Nachdem der Trainer Robin Dutt in dieser Spielzeit enttäuschte – er wechselte erst 2011 vom SC Freiburg zum Verein – übernahm das Trainergespann Sascha Lewandowski und der Ex-Verteidiger Sami Hyppiä die Leitung. Der Kader zeichnet sich durch seine Jugendlichkeit sowie eine ausgewogene Mischung talentierter Spieler aus. Zwischen den Pfosten steht Torwarthoffnung Bernd Leno (20 Jahre), davor sichern Manuel Friedrich und Michal Kadlec ab. Den Rest übernehmen Stefan Kießling, Andre Schürrle, Lars Bender und Renato Augusto.
Mit neuer Verstärkung durch Jens Hegeler und Philipp Wollscheid (Nürnberg), dem 18-jährigen Brasilianer Carlinhos und Junior Fernandes sollen die Abgänge Derdiyok, Michael Ballack und Tranquillo Barnetta ausgeglichen werden. Eine weitere Saison gegen den Ruf der “Vizekusener” kann beginnen!
In den Vereinsfarben Schwarz und Rot laufen die Spieler von Bayer 04 in der “BayArena” auf. Das ehemalige “Ulrich-Haberland-Stadion” bietet mehr als 30.000 Fans Platz wobei die Anhängerschaft trotz der Erfolge der Mannschaft als eher zurückhaltend gilt, vergleicht man sie mit Schalker, Dortmunder Fans oder den des größten Rivalen vom 1. FC Köln.
Zur Zeit keine Veranstaltungen.
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Als konzerneigener Sportverein des Unternehmens Bayer im Jahr 1904 gegründet dauerte es 75 Jahre, bis die “Werkself” sich mit den besten Vereinen Deutschlands messen durfte. Heute gehört Bayer 04 Leverkusen zu den lediglich acht deutschen Teams, die einen internationalen Titel erringen konnten – den Uefa-Pokal gewann Leverkusen 1988.
Leverkusen steht dabei besser da, als die zweite “Werkself” der Bundesliga, der VfL Wolfsburg. Große Erfolge konnte der Verein insbesondere seit dem Uefa-Pokal-Sieg 1988 erzielen, darunter den DFB-Pokal 1993 sowie der einmalige Einzug ins Champions-League-Finale 2002.
Die Saison 2001/02 unter Cheftrainer Klaus Topmüller geht als die “erfolgreichste” Spielzeit des Vereins in die Geschichte ein, prägte aber auch den belächelnden Blick, mit dem die Leverkusener bis heute betrachtet werden. Zuerst musste Bayer sich Borussia Dortmund in der Bundesliga geschlagen geben – in den letzten drei Spielen überholten die Borussen den bis dahin Führenden der Tabelle: Vize-Meister. Im DFB-Pokal unterlag Leverkusen dem Vorjahressieger Schalke 04 im Finale: Vize-Pokalsieger. Und nach dem überraschenden Einzug ins Champions-League-Finale im selben Jahr (zwei Unentschieden gegen Manchester United im Halbfinale) schien der große Erfolg so nahe – doch auch hier unterlag man Glasgow im Finale mit 1:2: Vize-CL-Sieger.
Durch unter anderem diese drei zweiten Plätze und insgesamt fünf Deutschen Vizemeisterschaften trägt die “Werkself” schwer an ihrem Image des “Ewigen Zweiten” oder Vizekusen.
Seit 1999 ist die vormalige Fußballabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen eine eigenständige GmbH und vollständig im Besitz der Bayer AG. Aufgrund dieser Nähe zum Konzern nennen die Kontrahenten des Vereins diesen oft “Plastikclub”.
Große Spieler verbrachten Teile ihrer Laufbahn bei der “Werkself”, darunter die Fußball-Helden Rudi Völler, der Brasilianer Lucio, Bernd Schuster, Ulf Kirsten, Michael Ballack und Bernd Schneider.














