Bayern siegt gegen überraschend starke Hoffenheimer – Fürth siegt in Bremen

März 3, 2013 keine Kommentare »
Bayern siegt gegen überraschend starke Hoffenheimer – Fürth siegt in Bremen
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Berlin. Borussia Dortmund hält dank Robert Lewandowski (24) weiter Kurs auf die erneute Champions-League-Qualifikation. Mit einen 3:1 gegen Hannover festigten die Schwarz-Gelben ihren zweiten Tabellenplatz hinter den Bayern, die am Sonntag überraschend knapp mit 1:0 gegen Hoffenheim siegten und vor Leverkusen, die gegen den VfB Stuttgart nach einem Rückstand kurz vor Ende noch 2:1 gewannen.

Schalke feierte in Wolfsburg mit einem 4:1 seinen ersten Auswärtssieg unter Trainer Jens Keller und blickt jetzt sogar wieder optimistischer in Richtung Europa-Pokal-Plätze. Die größte Überraschung des Spieltags fand jedoch in Bremen statt. Dort verloren die Norddeutschen gegen den noch immer starken FC Augsburg.

Fortuna DüsseldorfFSV Mainz 05 1:1 (1:1)

Gleich in der sechsten Minute schepperte es im Tor der Mainzer! Doch zu Missgunsten der 05’er traf Bo Svensson in den eigenen Kasten. Die frühe Führung glich ausgerechnet der Bundesliga-Oldie Ivan Klasnic aus, der überraschend in der Startelf stand! Das erste Mal seit dem 10. Mai 2008 erzielte der Kroate einen Treffer in der Bundesliga. Damals hatte er noch das Trikot von Werder Bremen an!

Durch das Remis kann Mainz noch weiter von Europa träumen und die Fortuna klettert langsam in Richtung Klassenerhalt.

 

 

 

 

WolfsburgSchalke 1:4 (0:1)

Sportlich geht es mit sieben Punkten aus drei Spielen bei Schalke, in manchen Fan-Augen natürlich auch endlich, wieder bergauf. In Wolfsburg feierte S04-Trainer Jens Keller mit dem 4:1 seinen ersten Auswärtssieg und springt mit seinem Team jetzt auf Tabellenplatz sechs vor.

Der Mann des Spiels war ganz klar Youngster Julian Draxler! Das Schalker Supertalent erzielte die ersten beiden Treffer in der Autostadt und bereitete auch das 3:1 in der 78. Minute durch Farfan vor, den er nicht egoistisch selbst versuchte, sondern stets in Gedanken an die Mannschaft, dem besser stehenden Farfan überließ. Den Schlusspunkt setzte der „ehemalige Torjäger“ Huntelaar mit dem 4:1 (86.).

Wolfsburg hingegen, das zwischenzeitlich durch Olic ausglich, kommt im eigenen Stadion einfach nicht in Schwung. Der VfL holte zu Hause nur zehn seiner 27 Punkte, hier winkt ein neuer Vereinsnegativrekord (bisher 21 Heimpunkte 2010/11). Auch in der Tabelle kommen sie so nicht recht voran. Europa bleibt wohl nur über den DFB-Pokal ein erreichbares Ziel.

HSVFürth 1:1 (1:1)

Wieder muss der HSV einen Rückschlag im Kampf um Europa hinnehmen. Nach der heftigen Derby-Klatsche in Hannover (1:5) gelang gegen Schlusslicht nur ein enttäuschendes 1:1. Greuther Fürth feierte hingegen den nächsten Punktgewinn unter Interimscoach Ludwig Preis.

Bereits in der 14. Minute wurden die Nordlichter kalt erwischt, als Djurdjic den Tabellenletzten überraschend mit 1:0 in Führung brachte. Zwar gleich der HSV umgehend durch Beister aus (14.), doch zu mehr reichte es nicht.

Werder BremenAugsburg 0:1 (0:1)

Böse Überraschung für Werder im heimischen Weserstadion. Der FC Augsburg kam äußerst motiviert nach Bremen, war vor der Partie mit 18 Punkten auf den Relegationsplatz vorgerückt, erzielte nach Bayern und Dortmund die meisten Punkte in 2013 und holte jetzt auch bei den Grün-Weißen wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

Das Tor des Tages in Bremen erzielte Tobias Werner (29.). Während Werder in der Rückrunde mittlerweile 19 Gegentore kassiert hat (einsamer Ligahöchstwert), spielen die Bayern wieder so eine starke Rückrunde wie in der vergangenen Saison, die zum Ligaverbleib reichte. Werder wurde hingegen in der Nachspielzeit ein klarer Elfmeter verweigert.

NürnbergFreiburg 1:1 (1:0)

Der Club feiert ein glückliches 1:1 gegen den SC Freiburg. Die Szene des Spiels in der 32. Minute: Nach einer Freistoß-Hereingabe von Nürnbergs Kiyotake bekam Freiburgs Guédé den Ball von einem Teamkollegen von hinten an den Arm. Schiri Felix Zwayer zögerte nicht einen Moment und entschied sofort auf Handelfmeter. Sehr umstritten, da Guédé den Ball nicht sehen konnte und sein Arm im Moment des Ballspielens bereits in der Luft war. Dieses Geschenk nahm Simons dennoch dankbar an und verwandelte den Elfer eiskalt.

Die drohende Niederlage für Freiburg wendete Schmid sieben Minuten vor dem Schlusspfiff noch ab. Nürnberg ist damit seit neun Heimspielen ungeschlagen (vier Siege, fünf Remis) – aktuell weist in der Bundesliga kein anderes Team so eine lange Serie auf! Alles gute Argumente für eine Verlängerung der Wiesinger-Zeit beim Club. Für Freiburgs Europapokal-Ambitionen dürfte das Unentschieden zu wenig sein.

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