Vierschanzentournee Oberstdorf – Termine – Tickets

Vierschanzentournee Oberstdorf – Termine – Tickets

Auch dieses Jahr steht wieder das prestigeträchtigste Event des Skisprungzirkus auf dem Plan: die 61. Vierschanzentournee. Und traditionell ist Oberstdorf Teil dieser Tournee bei der in vier Springen ein Sieger über ein Gesamtklassement ausgesprungen wird. Datiert ist das Springen in Oberstdorf auf den 30. Dezember 2012 und auch dieses Jahr dürfen sich die Zuschauer auf die Größten der Zunft einstellen. Zudem stellt das Springen im Allgäu die erste Station der Vierschanzentournee dar, bevor in Garmisch-Patenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gesprungen wird. Somit kann hier schon einmal über die Stärke der Favoriten gemutmaßt werden und sich erste Überraschungen anbahnen.

Für alle Interessierten, findet am Tag vorher die Qualifikation statt, die die Athleten zur Teilnahme am Wettkampf bei erfolgreichem Durchlaufen berechtigt. Gesprungen wird hierbei, wie auch im Wettkampf auf der Schattenbergschanze. Die Vierschanzentournee besitzt im Skispringen eine Ausnahmestellung und ist vom Stellenwert mindestens genau so wichtig wie eine Weltmeisterschaft. Dabei liegt der Reiz nicht nur im sportlichen Ruhm begründet, sondern auch in den 70 000 Schweizer Franken, die dem Sieger zustehen. Erstmals seit Sven Hannawald besteht dabei auch aus deutscher Sicht wieder berechtigter Grund zur Hoffnung, denn mit Severin Freund ist ein junger Deutscher Athlet an Platz zwei bei den Wettanbietern gesetzt. Damit muss er nur dem Österreicher Gregor Schlierenzauer den Vortritt lassen. Das Publikum darf sich also wieder auf packende Duelle einstellen, denn auch Außenseiterchancen anderer Athleten bestehen.

Gewohnheitsmäßig stark ist dabei das Team aus Österreich, welches in bereits erwähntem Schlierenzauer auch noch die Topspringer Thomas Morgenstern und Andreas Kofler aufbieten kann. So wurde die Tournee in den letzten vier Jahren sogar nur von Österreichern gewonnen: Wolfgang Loitzl folgte 2009 Andreas Kofler ehe sich Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer die begehrte Trophäe sichern konnten. Die Rivalität zwischen deutschen und österreichischen Springen ist groß, auch wenn die deutsche Mannschaft nach dem Rücktritt Sven Hannawalds lange auf Siegspringer warten musste. Trotzdem liegt die deutsche Mannschaft weiter mit 16 Gesamtsiegern vor den Österreichern, welche bisher derer lediglich 13 aufweisen können.

Doch auch andere Teams haben Springer, die im Gesamtklassement eine gewichtige Rolle spielen wollen. Simon Ammann, Jakob Hvala und Anders Bardal sind nur einige der Namen, die sich der geneigte Zuschauer merken sollte. Die Sprünge, welche häufig Weiten von 130m übersteigen, können im öffentlich-rechtlichen Fernsehen auf ARD und ZDF gesehen werden. Für Interessierte weltweit heißt es also am 30. Dezember 2012 einzuschalten um die diesjährige Eröffnung der Vierschanzentournee auf keinen Fall zu verpassen. So wird dem Jahr ein würdiger Abschluss und dem Wettbewerb ein ebensolcher Anfang verliehen.

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