Formel 1 Malaysia Tickets 2015

Formel 1 Malaysia Tickets 2015

27.-29.03.2015 – Sepang International Circuit, Kuala Lumpur

An dem Wochenende vom 27.-29.03.2015 ist es endlich soweit – die Rennfahrer der Formel 1 treffen sich in Sepang in Malaysia auf der bekannten Rennstrecke Sepang-International-Circuit.

Die Formel 1 Rennstrecke ist 5,543 Kilometer lang und 16 Meter breit. Beide Start- und Zielgeraden verlaufen parallel. Die Strecke hat zehn Rechts- und fünf Linkskurven. Die Piloten fahren 56 Runden und legen dabei eine Strecke von 310,408 Kilometer zurück.

Die hohen Temperaturen und die sehr hohe Luftfeuchtigkeit in Sepang machen den Fahrern und deren technischen Ausstattung zu schaffen. Sepang ist sehr bekannt für starken Regen. Das wissen auch die Fahrer der Formel 1. Wegen der starken Regenschauer musste das F1 Rennen 2009 abgebrochen werden. Für die Fahrer gab es deshalb nur die halben Punkte, da schon über die Hälfte des Rennens gefahren wurde. Die Piloten, deren Teams und die Fans kommen trotzdem gern zu diesem Rennen, da es eine der schönsten Strecken im Rennkalender ist.

Von der Hauptstadt Kuala Lumpur liegt Sepang 75 Kilometer entfernt und ist von tropischen Wäldern umgeben. Die Strecke erreicht man vom Flughafen am besten über die Autobahn mit dem Taxi. Um das Wochenende in Singapur zu verbringen, bieten Reisebüros Wochenendtripps zu günstigen Preisen inklusive Eintrittskarten für das Rennen an. Hier schon mal die 1 Tickets für den GP Malaysia 2015.

ab €

GP Malaysia 2013 – Bei Red Bull brodelt es gewaltig!

25. März 2013 . Kuala Lumpur. Sebastian Vettel und Mark Webber, ein ungleiches Duo, was nun weiter bricht. Beim Großen Preis von Malaysia überholte der Deutsche seinen Teamkollegen in einem unnötig riskanten Manöver, der Australier kocht nun vor Wut.

Bereits nach dem Rennen kritisierte Teamchef Christian Horner den Dreifachweltmeister: „Wir sehen nicht die 25 Punkte für den Sieg, sondern die 43, die möglich sind. Zu dem Zeitpunkt war es den Fahrern wichtiger, wie sie selbst dastehen. Sie haben das Team hinter ihre eigenen Bestrebungen gestellt.“

Auch schon 2010 in der Türkei überholte Vettel seinen Teamkollegen riskant oder besser gesagt versuchte es, schoss sich aber selbst ab. Am Sonntag glaubte man vorgesorgt zu haben, wie Webber erläuterte: „Mir wurde zweimal rückversichert, dass wir unsere Autos nicht gegenseitig aufreiben würden, denn dann hätten wir leicht ohne Punkte für das Team dastehen können.“ Angeblich habe Vettel von der Teamorder „21“ nichts gewusst. „Wir haben es beiden Fahrern klar gesagt. Sebastian hat sein Interesse über das des Teams gestellt. Das Team wollte die maximal möglichen Punkte holen, er die 25 für den Sieg“, dementiert Horner den Verdacht.

„Ich habe es verbockt!“

Direkt nach dem Rennen, versuchte Vettel die Wogen innerhalb des Teams zu glätten. „Ich habe einen Fehler gemacht und möchte mich entschuldigen. Ich sehe, Mark ist sauer. Er wollte das Auto und die Reifen schonen, ich hätte meinen Platz halten sollen.“ Und weiter gab er kleinlaut zu: „Ich bin nicht stolz, auf das, was ich getan habe” und fügte hinzu: „Ich habe Mist gebaut. Ich bin ein großes Risiko eingegangen, um ihn zu überholen.“ Sein glasklares Fazit: „Ich habe es verbockt!“

Red Bull-Berater Helmut Marko erklärte in der SportBild die Situation unterdessen ganz pragmatisch: „Beim letzten Boxenstopp sind die beiden Rad an Rad herausgekommen, weil Sebastian eine wahnsinnig schnelle Outlap gefahren ist im Vergleich zur wesentlich langsameren Inlap von Webber. Dann ist die Situation außer Kontrolle geraten. Wenn zwei Alphatiere Rad an Rad kämpfen, hören die eben auf kein Radio mehr!“

„Bei uns herrscht Gleichbehandlung“

F1 wagen Mercedes

Foto: F1 Wagen 2012 / ©2012 MERCEDES AMG PETRONAS Formula One Team

Marko spricht somit von beiden Fahrern als Schuldige und Streithähne. Der Österreicher will auch nichts von einer Teamorder gewusst haben: „Bei uns herrscht Gleichbehandlung. Es gab andere Teams, da wurde klar gesagt, du bleibst hinten, egal wie schnell du bist.“ Damit spielt er auf Mercedes an, die Nico Rosberg, auf Platz vier liegend, eindeutig sagte, er solle Lewis Hamilton auf Drei nicht attackieren.

Marko erklärte zudem die Gefahr, wenn ein schnellerer Pilot vom Teamkollegen aufgehalten und vom Hintermann bedrängt wird: „Vorher war aber schon mal eine Situation, in der Sebastian deutlich schneller fuhr, weil er auf einer anderen Strategie unterwegs war. Da bestand sogar die Gefahr, dass wir von Mercedes geschluckt werden.“

Zu allem Überfluss zeigte der Australier seinem deutschen Kameraden im Rennen noch den Mittelfinger. Frieden hört sich anders an…